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Das Tevinter Imperium ist das am längsten bestehende Land in Thedas und wird von einer mächtigen Magokratie beherrscht. Die Führer des Imperiums werden Magister genannt und vom Imperialen Archon angeführt. Geographisch liegt das Reich im nördlichen Zentrum von Thedas. Es grenzt im Westen an Anderfels, im Süden an Nevarra und die Freien Marschen und im Osten an Antiva an.

GeschichteBearbeiten

In alten Zeiten war die Macht des Imperiums unerreicht und seine Grenzen erstreckten sich fast über den gesamten Kontinent. In der heutigen Zeit ist nur noch ein verfallener Rest in der Umgebung von Minrathous im Norden geblieben. In dieser berühmten Stadt, die einmal das Juwel des gesamten Kontinents darstellte, herrschen nun mächtige Magier mittels einer Form von Magokratie.

Tevinter hat überall in Thedas seine Spuren hinterlassen, die man immer noch in den Ruinen und auf den Straßen des gefallenen Kaiserreichs sehen kann. Zwar werden diese Geschichten heute nur noch erzählt, um kleine Kinder zu erschrecken, doch die Wahrheit über Tevinters Exzesse würde selbst das kälteste Herz erschüttern.

KulturBearbeiten

Tevinter wird von allen anderen Nationen verachtet. Sklaverei ist beim dekadenten Adel immer noch Usus. Das Reich bildet das Zentrum des Schwarzhandels, des Schmuggels (eingeschlossen das Verstecken von flüchtigen Magiern aus anderen Ländern) und des Sklavenhandels. Obwohl sichtlich im Verfall begriffen, ist Tevinter nach wie vor sehr mächtig und verfügt über beachtliche militärische Macht. Ohne Zweifel würde es sich gegen die Nationen im Süden wenden, doch sie ständigen Kriege mit den Qunari in Seheron und Par Vollen nehmen zu viel Aufmerksamkeit in Anspruch.

Einst herrschten die Magisterlords gemeinsam über das Imperium und kontrollierten das Volk mit ihrer Fähigkeit, in seine Träume einzudringen. Diese Lords sind nicht mehr, doch selbst heute werden manche Magier noch stillschweigend als äußerst tüchtige Traumwanderer und Wahrsager anerkannt.

MilitärBearbeiten

Für seine beeindruckende Armee zieht das Reich zahlreiche Soldaten aus seinen Gebieten ein. Zwei Besonderheiten des Militärs von Tevinter sind in ganz Thedas bekannt. Zum einen die Elefanten. Diese gewaltigen Kreaturen wurden schon vor Jahrhunderten aus den Küstenkolonien der nordwestlichen Urwälder nach Tevinter gebracht. Und zum anderen die legendären Moloche: drei gigantische Kriegs-Golems aus antiker Zwergen-Anfertigung.

Meinungen Bearbeiten

"Das Reich ist heute kaum mehr als eine heruntergekommene Schlampe, die im hohen Norden von Thedas kauert und betrunken jeden Passanten ankeift, er möge sich doch an ihre frühere Schönheit erinnern.

Man sieht durchaus, dass Minrathous einst der Mittelpunkt der Welt war. Die Spuren seiner Macht und Kultur sind noch auszumachen. Aber sie liegen unter Schichten von Dreck, die die Dekadenz des Reiches über die Zeitalter angehäuft hat. Die Magierokratie lebt in eleganten Steintürmen, weit über dem Gestank der Sklaven und Bauern am Boden. Die Außenbezirke von Minrathous sind überschwemmt von einem Meer von Flüchtlingen, die in dem nie enden wollenden Krieg zwischen dem Reich und den Qunari alles verloren haben.

Und dennoch überlebt das Reich. Ob durch das Schwert oder durch Magie, mit Tevinter muss man stets rechnen. Minrathous wurde schon oft von Menschen belagert, sogar von Andraste selbst, doch gefallen ist es nie."

Aus Auf der Suche nach Wissen: Die Reisen eines Scholaren der Kirche von Bruder Genitivi

Hauptstadt Bearbeiten

Personen aus TevinterBearbeiten

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