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Siehe auch: Kodex (Origins)
Sowie: Nug

Kodexeintrag

Ich habe einst einem Menschen Nug serviert, und er meinte, es schmecke wie eine unheilige Mischung aus Schwein und Hase. Dieser Gedanke verstörte ihn so sehr, dass er nicht aufessen wollte und sich stattdessen mit trockenem Brot beschied.

Das zeigt natürlich nur, dass Oberflächler -- ob nun Menschen oder andere -- erschreckend unempfindliche Gaumen haben. Die Nug ist mit Sicherheit das wohlschmeckendste Tier, das ich je gegessen habe. Nur ein Toter verspürte keinen Speichelfluss beim Gedanken an ein Häppchen gebratene Nug, das ihm im Mund zergeht. Der Paragon Varen -- obgleich sein Haus untergegangen ist -- wird uns immer als der Entdecker der Nugs als Köstlichkeit in Erinnerung bleiben. Zugegeben, die Entdeckung erfolgte aus schierer Verzweiflung, als er von seiner Legion getrennt wurde und eine Woche in den Tiefen Wegen umherirrte, aber daraus wollen wir dem guten Paragon keinen Vorwurf machen.

Während man Nug-Pfannkuchen und Nug-Gets (meine Kinder lieben sie) sehr häufig bekommt, gibt es noch viele andere interessante und elegante Varianten der Zubereitung. Der verstorbene König Ansgar Aeducan ließ sie anbraten, dann im Ofen fertig garen und schließlich mit einer Sahnesauce mit Pilzen aus den Tiefen Wegen servieren. Man muss bei diesen Pilzen sehr vorsichtig sein, da sie oft neben den Leichen von Dunkler Brut wachsen. Das gibt ihnen zwar ihr einzigartiges Aroma und den betörenden Geruch, aber zu viel davon kann in seltsame Irritationen des Geistes münden.

-- Aus Lobpreisung der gemeinen Nug, von Bragan Tolban, Küchenchef des Hauses Aeducan.

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