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Siehe auch: Kodex (Dragon Age II)
Sowie: Abtrünnige

Kodexeintrag

Ein Magier, der keine Unterrichtung durch den Zirkel erhält und das Wort Andrastes nicht im Herzen trägt, ist ein Abtrünniger und eine Gefahr für uns alle. Ohne Anleitung durch die heilige Kirche könnte sich ein Magier törichterweise in den dunkleren Künsten - der Blutmagie oder Beschwörung von Dämonen - versuchen und somit zu einem Maleficar werden. Ohnehin ist der Verstand eines Magiers immer auch eine Tür für die Geister des Nichts, die ohne entsprechende Anweisung stets offen und unbewacht ist. Durchquert ein Dämon diese Tür und ergreift Besitz von einem Magier, wird eine Abscheulichkeit erschaffen, die nichts anderes als Wahnsinn kennt. Sie ist nicht zur Vernunft zu bringen und wird ohne zu zögern jeden Mann, jede Frau und jedes Kind niedermetzeln. Ganze Städte sind diesen Kreaturen zum Opfer gefallen und Tausende durch ihre Hände gestorben.

Die Kirche und ihre Templer haben die Pflicht, dafür zu sorgen, dass dies nicht geschieht.

Wüsste ich einen besseren Weg, mit der Magie zu verfahren, würde ich ihn augenblicklich einschlagen. Ihr sagt, wir sollten es den Magiern gestatten, über sich selbst zu wachen, aber ich sage Euch, das ist keine Lösung. Seht Euch nur das Reich von Tevinter an. Die Magister dort kennen keine Einschränkungen. Ohne die Aufsicht durch die Kirche missbrauchen die Magister ihre Macht. Jene ohne Magie werden niedergetrampelt und gezwungen, zu dienen. Sklaven werden zu Hunderten niedergemacht, um den Machtdurst der Magister zu stillen. Selbst einige Magier werden nicht verschont, denn auch bei ihnen gibt es, wie bei allen Menschen, Unterschiede ... einige von ihnen sind außerordentlich mächtig, während andere kaum eine Kerze entzünden können. Das Reich interessiert sich nur für die Stärksten, und jene, die den Ansprüchen nicht genügen, werden den Wölfen zum Fraß vorgeworfen.

Stellt Euch doch nur mal vor, Eure Kinder müssten in einer solchen Welt aufwachsen. Wenn ein Magier es von Euch verlangen würde, müsstet Ihr ihm Eure Tochter überlassen, ohne zu wissen, welche Pläne er mit ihr hat. Ihr könntet ihm nicht widerstehen, ebenso wenig wie sie es könnte. Ohne unsere Templer oder den Zirkel wären gewöhnliche Leute der Magie schutzlos ausgeliefert. Also müssen wir den Magiern im Sinne des Allgemeinwohls gewisse Freiheiten vorenthalten. Ich wünschte wirklich, es gäbe einen anderen Weg. Ich sage den Schülern immer wieder, dies sei eine Prüfung des Glaubens und der Wille des Erbauers. Und viele von ihnen verstehen, dass unser Tun auch ihrem eigenen Wohl dient.

— Auszug eines Briefes der Obersten Klerikerin Francesca von Starkhaven an Lord Guthrie Abholz

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