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Siehe auch: Kodex (Origins)
Sowie: Calenhad

Kodexeintrag

Die Legende um Calenhad besagt, dass Lady Shaynas Zuneigung für ihren König weit mehr als freundschlaftlich war, aber sie hatte ihre Liebe aus Pflichtbewusstsein und Ehrgefühl verheimlicht. Als ihr von einer verkleideten Hexe -- die sich später als die rachsüchtige Schwester von Arl Simeon entpuppte -- ein Liebestrank angeboten wurde, erlag Lady Shayna der Versuchung. Sie gab Calenhad den Trank, doch Königin Mairyn entdeckte die beiden und floh mit gebrochenem Herzen noch in derselben Nacht zurück zu ihrem Vater nach Denerim. Sie erzählte Myrddin alles, und der drohte im Zorn, Calenhad seine weitere Unterstützung zu versagen und einen neuen Bürgerkrieg anzuzetteln.

Lady Shayna bedauerte ihr Ränkespiel mit dem Herzen ihres besten Freundes und gestand am Hofe ihre Untat mit der verbotenen Magie. Obgleich ihr Leben verwirkt war, vergab Calenhad Lady Shayna und weigerte sich, sie hinrichten zu lassen. Myrddin hetzte daraufhin die anderen Arls gegen Calenhad und Lady Shayna auf, und schon bald darauf stand Ferelden wieder kurz vor einem Bürgerkrieg.

Entgegen Calenhads Befehl ging Lady Shayna allein zu Mairyn, um sie um Frieden zu bitten, doch Myrddin entdeckte sie und erschlug sie. Zornig und doch traurig forderte Calenhad Myrddin zu einem Duell um die Ehre heraus. Keiner von beiden wollte den Kampf, doch sie wussten, dass es notwendig war. Myrddin fand dabei den Tod. Das junge Königreich verkraftete diesen Verlust nicht. Die anderen Arls nahmen ihre Ansprüche gegenüber Calenhad nicht zurück. Und wieder drohte der Bürgerkrieg. Daraufhin ging Calenhad ein letztes Mal zu seiner Frau -- niemand weiß, was er zu ihr sagte -- und verschwand dann einfach. Er hinterließ bei Mairyn eine Proklamation, in der er abdankte, zugunsten seines Sohnes, mit dem die Königin schwanger war. Jener bestieg schließlich als König Weylan I. den Thron und begründete die Theirin-Dynastie, die bis zum heutigne Tage Bestand hat. Calenhad ist nie wieder aufgetaucht.

Die Legende um seine Person wuchs mit der Zeit, und ständig kamen neue Geschichten hinzu, selbst als er schon längst nicht mehr am Leben sein konnte. Manche sagen, er sei in der Korcari-Wildnis verschwunden, lebe bei den Zwergen oder sei Mönch in einem abgelegenen Orden der Kirche. Calenhad wurde 7:88 Sturm-Zeitalter von der Kirche zu einem Geweihten gemacht. Nemetos, sein Schwert, blieb bei Mairyn und wurde während des nächsten Jahrhunderts zu einem Symbol für die Köngiswürde von Ferelden. Gerüchte von Zauberkräften kamen auf, als das Schwert nach dem Hinterhalt, der 8:24 Gesegnetes Zeitalter König Venedrin das Leben kostete, verschwand -- ein schwerer Schlag für die Theirin-Linie. Seither sind einige Fälschungen des Schwerts aufgetaucht, aber das Original blieb verschollen.

-- Aus Die Legende von Calenhad, von Bruder Herren, Kirchenchronist, 8:10 Gesegnetes Zeitalter.

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