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Siehe auch: Kodex (Origins), Kodex (Dragon Age II)
Sowie: Kirche

Kodexeintrag

Es heißt, Maferath habe nach der Schlacht bei den Valerianischen Feldern entrückt in die Ferne geblickt. Er hatte die südlichen Gefilde des mächtigsten Reichs erobert, das die Welt je gesehen hatte, und die verstreuten Barbarenclans zu einer gefürchteten Streitmacht gemacht. Voller Stolz drehte er sich zu seinen Männern um. Er wollte ihnen gratulieren - doch sie hatten sich von ihm abgewendet.

Maferath fiel dem Neid anheim. Trotz seiner Leistungen wurde der gesamte Ruhm seiner Frau zuteil. Sie hatte Macht und Einfluss, während er nicht mehr war als ihr zweiter Gatte, nach dem Erbauer. Das erfüllte sein Herz mit Zorn. Wenn der Eroberungszug dazu führte, dass ein vergessener Gott und eine Legion von religionssüchtigem Geschmeiß ihm seine Frau wegnahmen, schien ihm der Krieg die Mühen nicht wert.

Hier unterscheiden sich Geschichte und Gesang des Lichts. Historischen Quellen zufolge erwartete Maferath weiter nördlich im Hauptgebiet des Reichs nichts als weitere Schlachten gegen sich eine rasch wieder formierende Armee, und daran verzweifelte er. Der Gesang des Lichts hingegen erzählt, dass Maferath von seiner Eifersucht auf den Erbauer und Andrastes Ruhm zerfressen wurde, da er doch die Armeen angeführt hatte.

Maferath reiste nach Minrathous, der Hauptstadt des Reichs, um mit Archon Hessarian zu sprechen. Er bot dem Reich seine Frau an, im Austausch gegen einen Friedensvertrag, der die Feindseligkeiten ein für alle Mal beenden sollte. Der Archon wollte die Prophetin zum Schweigen bringen, die sein Volk gegen ihn aufhetzte, und akzeptierte. Maferath führte Andraste in einen Hinterhalt, wo Soldaten des Reichs sie gefangen nahmen und ihrem Erhabenen Marsch ein Ende setzten

Andrastes Hinrichtung auf dem Hauptplatz von Minrathous zog gewaltige Menschenmassen an. Auf Befehl des Archons wurde sie auf dem Scheiterhaufen verbrannt, denn das hielt das Reich für die denkbar schmerzhafteste Strafe. Die Kirche behauptet allerdings, die Flammen hätten Andraste stattdessen gereinigt und ihr Leben erfüllt, da sie nun an die Seite des Erbauers konnte. Jedenfalls sind sich alle einig, dass sie keinen Ton von sich gab, obwohl zu erwarten gewesen wäre, dass sie schreien würde. Der Anblick der brennenden Prophetin erfüllte die Menge mit einem tiefen Schuldgefühl, als wären sie alle Teil einer gewaltigen Gotteslästerung. Der Moment war so bewegend, dass der Archon selbst sein Schwert zog und es der Prophetin ins Herz stieß, um ihr Leiden zu beenden. Die auf dem Platz Versammelten brauchten lange, um die Bedeutung des Gesehenen zu erkennen.

Denn obwohl Andrastes Hinrichtung die Niederlage des Glaubens an den Erbauer symbolisieren sollte, besiegelte sie in Wahrheit das Schicksal der Verehrung der Alten Götter und bereitete den Weg für die Verbreitung des Gesanges des Erbauers.

-- Aus Geschichten über die Zerstörung von Thedas, von Bruder Genitivi, Scholar der Kirche.

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