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Siehe auch: Kodex (Origins), Kodex (Dragon Age II)
Sowie: Kirche

Kodexeintrag

Als die Prophetin Andraste und ihr Mann Maferath an der Spitze ihrer Barbarenhorde einfielen, versank das südliche Tevinter im Chaos. Das Reich hatte sich schon früher gegen Invasionen verteidigt, aber diesmal fehlte die Unterstützung der Götter, die Armee war überall verstreut, und das Land lag nach der Verderbnis in Trümmern. Viele glauben, der Zeitpunkt der Invasion war ein vom Erbauer bewirktes Wunder, damit Andraste sein heiliges Wort verbreiten konnte.

Denn Andraste war mehr als nur die Frau eines Kriegsherrn -- sie war zudem dem Erbauer versprochen. Als sie den Himmel um Beistand anflehte, hatte der Klang ihrer Stimme den Erbauer so verzaubert, dass er ihr erschien und sie darum bat, mit ihm zu kommen und die Menschenwelt mit all ihren Makeln hinter sich zu lassen. In ihrer Weisheit bat Andraste daraufhin den Erbauer, doch zu den Seinen zurückzukehren und dort das Paradies zu erschaffen. Der Erbauer sagte zu, aber nur, wenn die gesamte Welt sich von der Anbetung falscher Götter abwenden und die göttlichen Gebote des Erbauers befolgen würde.

Gerüstet mit dem Wissen um den einen wahren Gott, begann Andraste mit ihrem Erhabenen Marsch gegen das geschwächte Reich. Eines der Gebote des Erbauers, nämlich dass die Magie dem Menschen dienen soll, statt ihn zu beherrschen, war Labsal für die Gepeinigten von Tevinter, die unter der Knute der Magister zu leiden hatten.

Die Kunde von Andrastes Erhabenem Marsch, ihren Wundern und den militärischen Erfolgen verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Alle im Reich, die sich von den Alten Göttern verlassen fühlten, lauschten aufmerksam den Worten des Erbauers. Aufrührerische Bürger, die auch bisher schon Tempel zerstört hatten, taten dies nun im Namen des Erbauers und seiner Prophetin Andraste. Und so wie Maferaths Armeen das südliche Tevinter eroberten, zogen Andrastes Worte in die Herzen ein.

Es heißt, der Erbauer habe bei der Schlacht auf den Valerianischen Feldern auf die Welt herabgelächelt, bei der Maferaths Streitkräfte die größte Armee, die Tevinter aufzubieten hatte, herausforderten und besiegten. Damit lagen die südlichen Gebiete des mächtigen Reiches nun in den Händen der Barbaren. Der Glaube an den Erbauer, durch derlei Wunder gestärkt, drohte das Fundament des Reichs zu sprengen.

Aber natürlich ist der menschliche Geist mächtiger als die beste Waffe, und in die Enge getrieben zu unfassbar dunklen Taten fähig.

-- Aus Geschichten über die Zerstörung von Thedas, von Bruder Genitivi, Scholar der Kirche.

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