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Siehe auch: Kodex (Origins)
Sowie: Chasind, Korcari Wildnis

Kodexeintrag

Die "Wilden" der Chasind leben in der Korcari-Wildnis, seit sie in den ersten Kriegen gegen die Alamarri vor etwa 1000 Jahren nach Süden vertrieben wurden. Laut ihrer eigenen Überlieferung hatten sie schon immer im Wald gelebt und konnten sich daher rasch an ihre neue Heimat anpassen. Es gab dort viel Wild und Fisch, und die Chasind vermehrten sich.

Eine Zeit lang waren sie und das Hügelvolk der Avvar eine ernst zu nehmende Bedrohung für die nördliche Ebene. Das Reich von Tevinter war auf dem Plan erschienen und hatte große Mühe, die Invasionswellen aus Süden und Westen zurückzuschlagen. Es errichtete eigens die Festung Ostagar, um Horden der Chasind zu melden, falls sie nördlich der Baumlinie auftauchten. Deren Anspruch auf die Ebene wurde erst in der ersten Hälfte des Göttlichen Zeitalters durch eine Niederlage gegen den legendären Helden Hafter endgültig zunichtegemacht.

Heute gelten die Chasind gemeinhin als friedlich, wenn ihre Sitten auch im Vergleich mit den unseren immer noch primitiv sind. Sie leben in der Korcari-Wildnis in seltsamen Hütten, die auf Stelzen oder sogar in Baumkronen errichtet sind. Sie bemalen ihre Gesichter und zerfallen in zahlreiche kleine Stämme, an deren Spitze jeweils ein Schamane steht, ganz ähnlich wie bei den Avvars. Es gibt viele Geschichten, denen zufolge die Schamanen ihre Magie von den "Hexen der Wildnis" gelernt haben. Diese Hexen werden ebenso gefürchtet wie bewundert, obgleich nicht einmal ihre Existenz zweifelsfrei bewiesen ist. Vor allem Flemeth, die mächtigste aller Hexen der Wildnis, wird bei allen Stämmen verehrt.

Es ist nicht bekannt, wie viele Chasind derzeit in der Wildnis leben, aber die wenigen Reisenden jener Gefilde erzählen, dass sie sogar in der vereisten Ödnis tief im Süden Ansiedlungen haben. Es ist davon auszugehen, dass wir hier in Ferelden allen Grund zur Sorge hätten, falls die Chasind sich jemals wieder in großem Stil organisieren würden. Dass wir sie derart ignorieren, ist ziemlich leichtsinnig.


-- Aus Ferelden: Folklore und Geschichte, von Schwester Petrine, Scholarin der Kirche.

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