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„Ich kann diesen glorreichen Moment kaum erwarten. Die Grauen Wächter kämpfen Seite an Seite mit dem König von Ferelden, um sich der Welle des Bösen entgegenzustellen.“


Als Sohn des legendären Königs Maric Theirin und Königin Rowan, ist Cailan der erste König in Ferelden, der in einem Land ohne fremde Herrschaft seit drei Generationen geboren wurde. Er ist mit Anora, der Tochter von Loghain Mac Tir, verheiratet. Cailan hat kein Kind, das sein Erbe antreten könnte. Im Falle seines Ablebens ginge die Krone an den nächsten noch lebenden Verwandten.
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Cailan weiß, wer der nächste Verwandte ist, der im Falle seines Ablebens die Herrschaft übernehmen würde. Zwar ist Alistair nur ein Bastardsohn König Marics und Cailan hat ihn auch nur einmal als Kind persönlich getroffen, dennoch bleibt Cailan über Alistairs Leben genauestens informiert.

Auch seine Frau, Anora, hat er bereits über Alistairs Wesen aufgeklärt.

Dragon Age: OriginsBearbeiten

Frühes Leben und Ehe Bearbeiten

Cailans Mutter, Königin Rowan, starb, als er wenige Jahre alt war. Obwohl sich sein Vater nie allein um ihn kümmerte, sondern auch Loghain Mac Tir immer für den Jungen da war, fühlte Cailan sich nach dem Tode seiner Mutter oft allein. Dies liegt auch darin begründet, dass Cailan die Interessen seiner Mutter sehr früh teilte. Bücher und die Schönen Künste waren für den jungen Cailan immer wichtiger als Schlachten und Krieg, ganz anders als Loghain und sein Vater.

Loghain machte den jungen Cailan dann auch mit seiner Tochter Anora bekannt und half bei der Organisation der anstehenden Hochzeit. Doch auch als Cailan heranwuchs, zeigte er nur wenig Interesse an Politik und dem Tagesgeschäft eines Königs und war vielmehr Lebemann und Casanova - er hatte während seiner Ehe mit Anora mehrere kurze Beziehungen zu anderen Frauen. So war es schon früh an Anora, das Reich zu regieren. Auch wenn sie nur Prinzgemahlin des eigentlichen Königs war, war bekannt, dass Anora die eigentliche Herrin im Haus war.

Und obwohl Cailan deshalb oft als eher einfältig angesehen wurde und für viele eher ein Kind war, das König spielen wollte, wiesen andere darauf hin, dass Cailan sich nicht zu schade dafür war, bei früheren Feinden Fereldens um Hilfe zu bitten, wenn das Wohl Fereldens davon abhing. Zudem war er durch seine Eigenschaft als Lebemann dem Volke immer nah und seinen Soldaten ebenfalls. So hielt er auch ab und zu inne, um mit den gewöhnlichen Untertanen und seinen Männern zu reden.

Außerdem war es ihm ein Anliegen, mit seinen Soldaten Seite an Seite zu kämpfen, anstatt den Schlachten, die sie für ihn schlugen, fernzubleiben. Und auch die Adligen bewunderten Cailan, wie einfach es ihm fiel, mit der eigentlich verhassten Feindin, Kaiserin Celene von Orlais, ein permanentes Bündnis auszuhandeln, um Ferelden zu schützen. Auf diese Weise verdiente König Cailan sich dennoch den Respekt des Volkes als sein König, wenngleich er nie der Vorzeigekönig war, den man sich unter dem Erben Marics vorgestellt hätte.

OstagarBearbeiten

Ständig im riesigen Schatten seines Vaters zu stehen, kann für einen lebensfrohen Menschen wie Cailan, der selbst etwas bewegen will, schwer sein. So ist zu verstehen, warum Cailan nicht besorgt war, als die Dunkle Brut in Ferelden zahlenmäßig immer stärker wurde. Mit einer gewaltigen Schlacht, die die Dunkle Brut mit einem Schlag vernichten oder zurücktreibt, könnte Cailan endlich aus seines Vaters Schatten heraustreten und seine eigene Legende formen: Die von König Cailan, der die Dunkle Brut besiegte. Seite an Seite mit den Grauen Wächtern. Mit dem taktischen Genie von Loghain Mac Tir und den legendären Grauen Wächtern an seiner Seite, führt Cailan die Armee von Ferelden nach Ostagar, um dort die Dunkle Brut zu vernichten. Seine Berater sehen das Ganze wesentlich nüchterner und der Wächter-Kommandant von Ferelden, Duncan, beschwört ihn, auf die Verstärkung der Grauen Wächter von Orlais zu warten. Doch Cailan schlägt das leichtsinnigerweise aus, da er nicht davon überzeugt ist, dass sie es tatsächlich mit einer Verderbnis zu tun haben.

Der angehende Wächter kann sich nur sehr kurz mit Cailan unterhalten. Da er gemeinsam mit Duncan eintrifft, wird er vom König persönlich in Empfang genommen. Sollte der angehende Wächter ein menschlicher Adeliger sein, verspricht Cailan, alles zu tun, um Arl Howe zur Rechenschaft zu ziehen, wenn die Schlacht geschlagen und die Dunkle Brut besiegt ist. Auch erzählt er, dass der ältere Bruder des Wächters, Fergus Cousland, bereits eingetroffen, aber derzeit mit einer Gruppe Soldaten in der Korcari-Wildnis unterwegs sei.

Icon Quest DAO Transp Der Turm von IshalBearbeiten

Loghain & Cailan

Besprechung vor der Schlacht mit Loghain

Am Abend der Schlacht treffen Cailan, Loghain, Duncan und der Wächter zu einer letzten Besprechung zusammen. Cailan bestimmt, dass der Wächter gemeinsam mit Alistair zum Turm von Ishal gehen soll, um dort das Signalfeuer für Loghains Truppen zu entzünden. Er selbst wird gemeinsam mit den anderen Grauen Wächtern an der Front kämpfen.
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Während der Schlacht fällt Cailan dem Verrat seines Generals Loghain zum Opfer. Anstatt des ausgemachten Flankenangriffs, zieht dieser seine Truppen ab und überlässt Cailan, fast alle Grauen Wächter und den Großteil seiner Armee, dem Tod.

Rückkehr nach Ostagar Bearbeiten

Als der Wächter nach Ostagar zurückkehrt findet dieser Dokumente die beweisen das Cailan mit Kaiserin Celene I zusammen gegen die Dunkle Brut kämpfen wollte. Sie hatten auch vor Friedensverhandlungen zu führen. Jedoch starb Cailan bevor es dazu kommen konnte.

Der Wächter findet in Ostagar auch Cailans Leichnam. Nachdem die Dunkle Brut vorerst zurückgeschlagen wurde kann entschieden werden wie mit Cailans Leichnam umzugehen ist.

Er kann in einer Feuerbestattung eingeäschert werden. Alternativ kann man den Wilden Tieren den Leichnam überlassen, oder der Leichnam kann auch zurückgelassen werden.

Wissenswertes Bearbeiten

  • Die Rolle des Cailan wurde von David Gaider erdacht.
  • Cailan hält große Stücke auf Alistair und denkt, dass dieser einer der besten Grauen Wächter sein könnte.
  • Elric Maraigne, einer der Ehrenleibwächter König Cailans sagt, dass der König wusste, dass er die Schlacht von Ostagar verlieren würde. Dies würde Cailans positiver Stimmung vor der Schlacht absolut widersprechen. Es würde allerdings erklären, warum er Alistair mit dem neuen Grauen Wächter auf den Turm von Ishal schickt, statt ihn mit sich kämpfen zu lassen. Schließlich würde man denjenigen, den man für einen der besten Wächter hält, gerne neben sich auf dem Schlachtfeld wissen. Sollte Cailan tatsächlich davon ausgegangen sein, dass die Schlacht verloren werden würde, war es ein kluger Schachzug von ihm, seinen eventuellen Erben aus der Gefahrenzone herauszuhalten.
  • Sobald Alistair in Redcliffe enthüllt, dass er Cailans Halbbruder ist (das Ergebnis von König Marics Affäre mit der Grauen Wächterin Fiona), werden die physischen Ähnlichkeiten zwischen ihnen ziemlich offensichtlich, wobei Cailan mehr Ähnlichkeit mit ihrem Vater hat als Alistair. Die beiden haben sogar ähnliche Persönlichkeiten, die von anderen trotz ihrer respektablen Titel als dumm oder kindisch angesehen werden. Beide mussten in die Fußstapfen anderer, großer Würdenträger treten und sahen sich zu Beginn, als völlig ungeeignet und überfordert, wie auch schon zuvor ihr Vater. Bei beiden stellen sich schnell enorme Führungsqualitäten heraus usw. Sie sind sich in beinahe jeder Hinsicht extrem ähnlich. Charakterlich ist Alistair allerdings derjenige, der eher nach seinem Vater kommt.

Siehe auch Bearbeiten

Ico codex entry Kodexeintrag: König Cailan Theirin
Codex icon DA2 Kodexeintrag: Samtener Cailan

GalerieBearbeiten