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Bodahn Feddic ist ein reisender Zwergenhändler. Aufgrund einer skandalösen Geschichte, die ihm eine Zwergenadelige anlastete, verließ er gemeinsam mit seinem Ziehsohn Sandal Orzammar und lebt nun an der Oberfläche.

HintergrundBearbeiten

Bodahn stammt aus Orzammar und war ein Mitglied der Händerkaste. Er verdingte sich damit, heilgebliebene oder wertvolle Gegenstände, die er in den Tiefen Wegen gefunden hatte, zu verkaufen. Dabei stieß er vor einigen Jahren auf einen Zwergenjungen, der dort zurückgelassen worden war. Der Junge war wohl zu lange zuviel Lyrium ausgesetzt, denn er trug eine geistige Behinderung davon. Bodahn beschloß den Jungen als seinen Sohn zu sich zu nehmen.

Einmal fand Bodahn wertvolle Armstulpen, doch als eine der Adeligen sein Geschäft betrat, erkannte sie diese als Eigentum ihres Bruders und bezichtigte ihn des Diebstahls. Damit ruinierte sie seinen Ruf und Bodahn zog es vor, gemeinsam mit Sandal Orzammar zu verlassen, ehe die Adelskaste ihm eine unangenehme Strafe aufbrummen würde, und an der Oberfläche sein Glück zu versuchen. Dort tut er im Grunde dasselbe, wie zuvor in den Tiefen Wegen: er durchsucht die zurückgebliebenen Habseligkeiten der vor der Verderbnis fliehenden Bevölkerung nach wertvollen Gegenständen und verkauft sie anschließend. Man mag sich nun darüber streiten, ob er einem ehrlichen Tagewerk nachgeht oder nicht, doch Bodahn verteidigt sich stets damit, dass er Sandal zu versorgen habe und es besser sei, die Gegenstände einem nützlichen Zweck zuzuführen als sie der Dunklen Brut zu überlassen. Bodahn kümmert sich liebevoll um seinen unselbstständigen Ziehsohn Sandal.

Dragon Age: OriginsBearbeiten

Bodahn Sandal 1

Bodahn und Sandal im Camp

Als der Wächter Lothering verlassen will, stößt er auf Bodahn und Sandal, die gerade von der Dunklen Brut überfallen werden und der Wächter befreit sie aus ihrer misslichen Lage. Bodahn bedankt sich recht herzlich. Als der Wächter anschließend sein Lager aufschlägt, stellt er fest, dass sich Bodahn an seine Fersen geheftet hat. Der Zwergenhändler bietet seine Dienste an, verspricht einen ordentlichen Rabatt und dass er dem Wächter nicht zur Last fallen würde. Darüber hinaus sei sein Ziehsohn Sandal überaus begabt im Verzaubern von Gegenständen, erzählt er, es würden also alle davon profitieren.

Bodahn bleibt bis zum Schluss an der Seite des Wächters. Auf Nachfrage erzählt er von seiner Vergangenheit und gibt Auskünfte über die neuesten Gerüchte.

Dragon Age IIBearbeiten

Bodahn Hawkesestate

Bodahn in Hawkes Anwesen

In der Oberstadt von Kirkwall trifft Hawke auf Bodahn Feddic und Sandal. Wie schon im ersten Teil unterhält Bodahn ein Geschäft, während sein Ziehsohn Verzauberungen anbietet. Wenn Hawke sich nach deren Vergangenheit erkundigt, erzählt Bodahn begeistert vom Grauen Wächter und ist stolz darauf, seinen kleinen Beitrag an dem Ende der Verderbnis geleistet zu haben.

Imageedit 5 7943696089Die Expedition in die Tiefen WegeBearbeiten

Als Hawke zur Expedition in die Tiefen Wege aufbricht, kommt Bodahn mit. Kaum unten angekommen, wendet er sich verzweifelt an Hawke, denn sein Ziehsohn Sandal ist verschwunden. Als Hawke Sandal findet und dieser zu seiner Überraschung völlig unverletzt ist, schickt er ihn umgehend zu Bodahn zurück. Bodahn ist glücklich und dankbar darüber, seinen Ziehsohn wieder bei sich zu haben und schwört, sich erkenntlich zu zeigen, auch wenn Hawke nicht darauf besteht.

Da Bodahn keine Reichtümer besitzt, beschließt er, Hawke fortan in seinem Haus in der Oberstadt zu Diensten zu sein. Er erledigt Botengänge und hält Hawke über eintreffende Neuigkeiten sowie Briefe am laufenden. Sein Sohn Sandal ist bei ihm und bietet Verzauberungen an. Bodahn, der nicht mehr der Jüngste ist, gesteht, dass er sich Sorgen darüber macht, wer sich um Sandal kümmern wird, wenn er einmal nicht mehr ist.

Im dritten Akt erklärt Bodahn, dass es an der Zeit ist, in naher Zukunft fortzugehen. Um Sandal ist gesorgt, da er als Verzauberer in Orlais unterkommen wird und Bodahn ist sehr stolz darauf. Er will noch so lange bleiben, bis er alles in die Wege geleitet hat und hofft, dass es nicht noch schlimmer mit den Templern wird, solange sie noch hier sind.

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