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Alamarri

Die Alamarri sind einer der ältesten menschlichen Stämme in der Geschichte Thedas'. Sie waren zudem die ersten Siedler und wurden vor allem im Südosten sesshaft. Als Stammesvorfahren der Fereldener Menschen bildeten die "Alamarri" keinen einzelnen, sondern viele lose Koalition von Stämmen, die von den Alamarri-Völkern gegründet wurde. Neben den Menschen aus Ferelden (die von den Clayne abstammen) gibt es Avvar und Chasind, welche in der Neuzeit existieren.

Geschichte Bearbeiten

Altertum Bearbeiten

Die Alamarri gingen erstmals 1220 -Antikes Zeitalter- aus dem fernen Westen nach Ferelden. Sie mussten eine neue Heimat finden, weil ihr ursprüngliches Land von einem Dämon geplagt wurde. In einer seiner Geschichten erzählt Solas dem Inquisitor von dem Geist, den er "Die Schattengöttin" nennt.

Einige der Alamarri zogen in die Berge, andere in die sumpfige Waldweite und die Tundra dahinter in den Süden, die jetzt als "Korcari-Wildnis" bekannt sind. Die Bergmänner wurden -620 -Antikes Zeitalter- als "Avvar" bezeichnet, und die Leute in den Sümpfen wurden -220 -Antikes Zeitalter- als "Chasind" benannt, ein rätselhaftes Volk mit schamanistischen Traditionen und einem großen Respekt vor der Magie. Die Avvar trennten sich jedoch nicht vollständig von den Alamarri. Bis kurz nach der Ersten Verderbnis, wo die Alamarri-Führer, die Erhabenen Märsche im Namen von Maferath der ein Avvar war, anführten.

Krieg mit Tevinter Bearbeiten

Alamarri

Stammes-Mitglieder der Alamarri

Um -715 -Antikes Zeitalter- herum wurden die Alamarri erfolgreich von Magistern erobert. Die Tevinteraner besetzten jenes Land, das später für fünf Jahrhunderte als "Ferelden" bekannt wurde. Sie bauten den Imperialen Handelsweg, der bis nach Ostagar führte. Die Alamarri verteidigten sich, wenn auch nicht sehr gut. Die Chasind waren nicht so erfolgreich im Kampf gegen die Magister, wie die Clayne und die Clayne ihrerseits nicht so erfolgreich wie die Avvar.

In 629 - Antikes Zeitalter- etablierten die Tevinteraner Emerius auf der anderen Seite des Meeres in den Alamarri Läandern als einen Drehpunkt für den Sklavenhandel. Sie wagten sich oft in die Täler Fereldens und nahmen Einheimische, einschließlich der in der Gegend verstreuten Elfen, aber auch Menschen, wie Andraste und Radun gefangen.

Obwohl ihr Land von fremden Mächten besetzt war, kämpften die Stämme weiterhin in einem ständigen Bürgerkrieg, der weitere 700 Jahre andauern sollte. Schließlich, -180 Antikes Zeitalter- änderte sich die Lage. Als ein Volk vereinten sich die Alamarri, bestehend aus Claye, Chasind und Avvar, gegen die Invasoren. Das von der Verderbnis geschwächte Imperium fiel fast an die Barbaren, die von der ehemaligen Sklavin Andraste und den Armeen ihres Avvar-Gatten Maferath und den elfischen Sklaven geführt wurden. Die Elfen zogen unter Shartans Banner in die Schlacht, nachdem sie sich der Alamarri-Seite in 171 - Antikes Zeitalter - angeschlossen. Die Alamarri benutzen die Straßen des Imperiums, um die Ländereien von Ostagar bis Minrathous zu verwüsten. Kurz bevor Tevinter vernichtet worden wäre, traf Maferath eine Abmachung mit den Magistern, die so einen Teil ihrer Nation behalten konnten. Andraste wurde in Folge des Abkommes getötet und die Alamarri erhieten das Land, aus dem das heutige Ferelden, Teile von Orlais und die Freien Marschen entstanden.

Maferaths Fall Bearbeiten

Als die Alamarri die ausgedehnten Ländereien, die sich über das südliche Orlais, Ferelden, die Freien Marschen und Nevarra ausbreiteten, für sich beanspruchten, begann Maferath den Griff um die von ihm eroberten Gebiete zu festigen. Für ihre Hilfe während der Erhabenen Märsche gab er den Elfen die Dales, um diese ihr Eigen nennen zu können.

Maferath erwies sich, obwohl ehrgeizig, nicht als erfolgreicher Herrscher.

Seine Schwierigkeiten begannen, als er seine Armee nicht weiter ins Tevinter-Territorium vorrücken ließ, selbst nachdem die Magister es geschafft hatten, seine Frau gefangenzunehmen und zu töten. Seine eigenen Leute verließen ihn, als Archon Hessarian zum Kult des Schöpfers konvertierte und enthüllte, dass Maferath ein Verräter ist, der Andraste im Austausch für die Länder sterben ließ. Er wurde von seinen eigenen drei Söhnen getötet, die das Land der Alamarri unter sich aufteilten. Sie hatten jedoch nicht viel mehr Glück als ihr Vater, so dass die Alamarri noch einen weiteren Bürgerkrieg führten.

Nevarra Bearbeiten

Anders als der Vater, schlossen die Söhne mit dem Tevinter Imperium keinen Frieden. Einer der Söhne von Maferath wurde nur ein weiterer kriegsführender Alamarri-Häuptling. Ein anderes vereintes Volk der Planasene verbreitete sich hauptsächlich in Nevarra in dem Königreich Planasene. Das Königreich von Planasene überdauerte nicht lange, da es schnell als Nevarra bekannt wurde und seinen Namen mit der ursprünglichen Region teilte.

Orlais Bearbeiten

Der letzte Sohn gründete ein Königreich, indem er die Stämme der Cirianer und das Königreich von Ciriane vereinte. Er nannte es "Orlais". Die Söhne begannen ihre Ländereien zu verbinden, damit sie gegen die Tevinteraner bestehen konnten.

Die Stämme der Ciriane zu vereinigen, die "Große Vereinigung" im Altertum genannt, wurde nicht gut aufgenommen, besonders da es ein Ausländer war, der die Vereinigung ermöglichte. Unter dem Vorwand, ihm dabei zu helfen, die Nation zu vereinen, heiratete ein weiblicher Cirianehäuptling, Jeshavis, den Alamarri-Herrscher. Heimlich jedoch ehelichte sie auch seinen Bruder und plante, ihren Mann zu töten, damit Orlais von Außenseitern regiert werden konnte. Es gelang ihr, als ihre beiden Männer einander töteten. So begann die lange Geschichte des Hasses zwischen Orlais und den Alamarri und eine weitere lange Zeit der Bürgerkriege für die Alamarri.

Bürgerkriege und Spaltung Bearbeiten

Während der Zweiten Verderbnis vereinte Hafter, das erste Bann, welches Arltum heißen sollte, die Alamarri-Stämme, um die Dunkle Brut zurückzutreiben. Nach der Verderbnis beendete der Alamarri-Anführer schließlich den Krieg mit den Chasind Wilden über die Kontrolle von Ferelden.

Seitdem führten mächtige Kriegsherren, die als "Banns" bekannt waren, die Alamarri in einen fast ständigen Kampf mit ihren Mitstreitern, da jeder Bann versuchte, sein Territorium und seinen Einfluss zu erweitern. Der Begriff "Bann" kommt mindestens aus dem Zeitalter der Türme.

Während des Zeitalters der Türme wurden die Chasind zusammen mit anderen "schrecklichen Dingen" von Flemeths Töchtern, den Hexen der Wildnis, angeführt. Diese Streitmacht drang in den Norden ein und war nahezu unangefochten, bis der Held Cormac eine Armee von Alamarri-Kämpfern und Orzammar-Zwergen anführte. Nach einer langen Reihe schrecklicher Schlachten wurden die Chasind fast zerstört und die Hexen verbrannt. Bis zum heutigen Tag blicken die Fereldener vorsichtig auf den Süden und betrachten die Chasind mit Argwohn und Hass.

Seitdem haben die Chasind die Sümpfe nie verlassen, oder betraten die Alamarri selbige. Die Avvar nahmen die Hügel als ihr Land und die verbliebenen Alamarri lebten im Fereldan-Tal und wurden als "die Flachländer" der Avvar und die "Grasländer" der Chasind bekannt.

Erste orlesianische Invasion in Ferelden Bearbeiten

In 4:80 Schwarzes Zeitalter überfiel das Orleanische Reich das fereldische Tal zum ersten Mal, indem sie das Frostgipfel-Gebirge überquerten, in der Hoffnung, Fereldens gebrochenen Zustand ausnutzen zu können. Um 4:83 herum legten die Fereldener ihre Differenzen beiseite, um die Orlesianer in einer Einheitsfront zurückzudrängen. Die Hoffnung der Orlesianer, den Hafen von Highever zu erobern, wurde zunichte gemacht, als die Festung Schloss Redcliffe zu lange standhielt und der Wintereinbruch ihre Versorgungslinien abschnitt. Bis zum Frühling waren die meisten Orlesianer entweder ausgezogen oder gefangen genommen worden.

Ferelden Bearbeiten

Der Stamm der Clayne bildete schließlich das Königreich Ferelden unter der Herrschaft von Calenhad Hokurin in 5:42 Erhabenes Zeitalter, 200 Jahre nach Hafters Zeit.

Alamarri und Mabari Bearbeiten

Die Ausländer, die Ferelden besuchen, bemerken oft, dass es nach nassen Hunden riecht. Ob das nun stimmt oder nicht, eine Sache kann nicht geleugnet werden - Ferelden und Hunde gehören zusammen. Laut Fenris entschieden sich die von Magiern gezüchteten Mabari dafür, in den besetzten Gebieten der Alamarri zu bleiben, nachdem die Tevinteraner schließlich vertrieben worden waren. Seither haben die Mabari eine starke Präsenz in Ferelden. Viele der Alamarri-Stämme behielten ihre eigenen Mabari, und seitdem wurde die Tradition von den fereldischen Adligen beibehalten.

Bekannte Alamarri Bearbeiten

Galerie Bearbeiten